Jugend

Lagerfeuer des Glaubens: Jugendgebet in Pocking verbindet Gemeinschaft und Spiritualität

Silvia Lenger am 15.09.2025

Pocking. Am Abend des 14. Sep­tem­ber ver­sam­mel­te sich eine Grup­pe jun­ger Men­schen im Pfarr­zen­trum Pocking zu einem beson­de­ren Jugend­ge­bet. Unter dem Mot­to ​„Lager­feu­er des Glau­bens“ hat­ten das BDKJ-Kreis­team Pocking eine stim­mungs­vol­le Andacht vor­be­rei­tet, die die Wär­me und Gemein­schaft eines Lager­feu­ers mit geist­li­chen Impul­sen verband. 

Das Gebet, das vom BDKJ-Kreis­team und den Pfad­fin­dern der DPSG Pocking mit­ge­stal­tet wur­de, zog zahl­rei­che Teil­neh­men­de an. In der Begrü­ßung wur­de das Lager­feu­er als magi­scher Ort der Begeg­nung beschrie­ben – ein Ort, an dem man sich nicht nur äußer­lich, son­dern auch inner­lich erwärmt. Genau das soll­te auch das Gebet sein: eine Gele­gen­heit, um zur Ruhe zu kom­men und sich im Kreis der Gemein­schaft zu stärken.

Die zen­tra­le Bot­schaft der Andacht war, dass die Bezie­hung zu Gott wie ein Lager­feu­er sein kann. Man kann vor Gott sein Herz aus­schüt­ten, so wie man es bei Freun­den am Lager­feu­er tut. Der Glau­be gibt Rat­schlä­ge und hilft bei Ent­schei­dun­gen. In der Stil­le des Gebets konn­ten die Jugend­li­chen ihre Gedan­ken um ein ​„gedach­tes Lager­feu­er“ bau­en, bevor sie sich im Anschluss an der Feu­er­scha­le versammelten.

Ein beson­de­rer Moment war die Lesung aus dem Johan­nes­evan­ge­li­um, in der Jesus sagt: ​„Ich bin das Licht der Welt.“ Die­se Wor­te wur­den durch eine gemein­sa­me Akti­on leben­dig gemacht: Jede Per­son durf­te einen Stern­wer­fer ent­zün­den, um ein per­sön­li­ches Zei­chen für das Licht Got­tes im eige­nen Leben zu set­zen. So wur­de aus vie­len klei­nen Fun­ken ein gro­ßes, strah­len­des Licht, das die Kraft der Gemein­schaft sym­bo­li­sier­te. Die musi­ka­li­sche Beglei­tung unter­strich die medi­ta­ti­ve Atmo­sphä­re und lud zum gemein­sa­men Sin­gen ein.

Die Für­bit­ten the­ma­ti­sier­ten den Wunsch nach Zusam­men­halt, Frie­den und gegen­sei­ti­ger Akzep­tanz in der Gesell­schaft. Sie beton­ten die Wich­tig­keit, Brü­cken zuein­an­der zu bau­en und Vor­ur­tei­le zu überwinden.

Das Jugend­ge­bet ende­te mit dem gemein­sa­men Vater­un­ser und einem Segens­wunsch, der die Teil­neh­mer ermu­tig­te, das ​„Feu­er in sich“, das Mut und Hoff­nung schenkt, mit in den All­tag zu neh­men und für ande­re zu leuch­ten. Die Orga­ni­sa­to­ren bedank­ten sich bei allen Mit­wir­ken­den, dar­un­ter die Pfar­rei Pocking, die DPSG Pocking und dem Kirch­li­chen Jugend­bü­ro Pocking. Anschlie­ßend klang der Abend bei einem gemüt­li­chen Bei­sam­men­sein am Lager­feu­er aus, ganz im Sin­ne des Mottos.

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