Jugend

Gemeinsam stark für die Jugend: Großes Vernetzungstreffen der kirchlichen Jugendarbeit im Pastoralen Raum Pocking setzt Impulse für engere Zusammenarbeit und neue Projekte

Silvia Lenger am 27.07.2026

Pocking. Wie kann kirch­li­che Jugend­ar­beit in einer sich ver­än­dern­den Gesell­schaft leben­dig, attrak­tiv und zukunfts­fä­hig gestal­tet wer­den? Mit die­ser zen­tra­len Fra­ge kamen am Diens­tag­abend zahl­rei­che ehren­amt­li­che und haupt­amt­li­che Jugend­ver­ant­wort­li­che aus dem gesam­ten Pas­to­ra­len Raum Pocking im Pfarr­zen­trum Pocking zusam­men. Das Ergeb­nis des aus­tausch­rei­chen Abends: Der fes­te Wil­le, Kräf­te zu bün­deln, Pfarr­ver­bands­gren­zen zu über­win­den und Syn­er­gien aktiv zu nutzen. 

Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus ver­schie­de­nen Pfarr­ver­bän­den des Pas­to­ra­len Raums Pocking folg­ten der Ein­la­dung des Kirch­li­chen Jugend­bü­ros und des Bun­des der Deut­schen Katho­li­schen Jugend (BDKJ). Nach einem gemein­sa­men Ankom­men bei Piz­za und Geträn­ken star­te­te der Abend mit inter­ak­ti­ven Ken­nen­lern­run­den, bevor die orga­ni­sa­to­ri­schen Struk­tu­ren der regio­na­len Jugend­ar­beit vor­ge­stellt wurden. 

Schät­ze heben: Gelun­ge­ne Ange­bo­te und star­ker Zusammenhalt

In einem dyna­mi­schen World Café“ wid­me­ten sich die Teil­neh­mer inten­si­ven Arbeits­pha­sen. Unter der Rubrik Schatz­kis­te“ wur­de deut­lich, wie viel Enga­ge­ment und Herz­blut bereits in der Regi­on steckt: Gestal­te­te Firm­kon­zep­te wie die belieb­te Fahrt nach Assi­si, leben­di­ge Minis­tran­ten-Grup­pen­stun­den, Ange­bo­te der DPSG, Kin­der­chö­re sowie fami­li­en- und jugend­ge­rech­te lit­ur­gi­sche For­ma­te begeis­tern nach wie vor Kin­der und jun­ge Men­schen. Als unschätz­ba­rer Wert wur­de vor allem die geleb­te Gemein­schaft her­vor­ge­ho­ben, die Jugend­li­chen Halt, Ori­en­tie­rung und Wur­zeln fürs Leben schenkt. 

Her­aus­for­de­run­gen im Blick: Res­sour­cen, Nach­wuchs und Zeitnot

Gleich­zei­tig spar­ten die Ver­ant­wort­li­chen nicht an ehr­li­cher Selbst­re­fle­xi­on. Beim The­ma Bau­stel­len und Sor­gen“ kamen aktu­el­le Her­aus­for­de­run­gen zur Spra­che, die vie­le Pfar­rei­en glei­cher­ma­ßen betref­fen: Die star­ke Kon­kur­renz durch Frei­zeit­druck und sozia­le Medi­en, ver­än­der­te Ein­stel­lun­gen im Eltern­haus sowie die zuneh­men­de Schwie­rig­keit, Jugend­li­che für lang­fris­ti­ge Ver­ant­wor­tung zu gewinnen. 

Kein Jugend­li­cher soll das Gefühl haben, mit sei­nem Glau­ben und sei­nem Enga­ge­ment allein dazu­ste­hen. Genau des­halb tref­fen wir uns und bau­en gemein­sa­me Netz­wer­ke auf“, so der Tenor der Teil­neh­me­rin­nen und Teilnehmer. 

Zukunft gestal­ten: Kon­kre­te Plä­ne für 2027 und dar­über hinaus

Aus den Dis­kus­sio­nen ent­stan­den kon­kre­te Zukunfts­in­itia­ti­ven und ein reger Markt­platz“ von Ange­bo­ten und Nach­fra­gen: Geplant sind auch zukünf­tig über­grei­fen­de Aus­flü­ge, sowie eine eine pfar­rei­en­über­grei­fen­de Minis­tran­ten­olym­pia­de wird ange­dacht. 

Nächs­tes Tref­fen im Janu­ar 2027 vereinbart

Das Tref­fen ende­te mit einem gemein­sa­men spi­ri­tu­el­len Jugend­ge­bet und der kla­ren Ver­ein­ba­rung, den begon­ne­nen Weg fort­zu­set­zen. Ein Fol­ge­tref­fen ist bereits für Janu­ar 2027 ange­dacht. Dort sol­len unter ande­rem das Minis­tran­ten­re­fe­rat der Diö­ze­se Pas­sau ein­ge­la­den wer­den und kon­kre­te Pra­xis­ideen für Grup­pen­stun­den aus­ge­tauscht wer­den. Auch Groß­pro­jek­te wie die bun­des­wei­te 72-Stun­den-Akti­on (10. bis 13. Juni 2027) wer­fen bereits ihre Schat­ten voraus. 

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Silvia
Lenger

Jugendseelsorgerin

Nikolaus
Pfeiffer

Diakon und Jugendseelsorger

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