Zum Ausklang der Sommerferien brachen die Kirchlichen Jugendbüros Pocking und Altötting am vergangenen Donnerstag zu einer besonderen Fahrt auf. Ziel war das „Abenteuer Mond“ auf der Winklmoosalm, eine Veranstaltung, die junge Menschen in die Weiten des Universums entführen sollte.
39 Teilnehmende, unter der Leitung von Jugendreferentin Silvia Lenger, starteten die Reise in den späten Abendstunden per Bus. Die Route führte über die Mautstation Seegatterl direkt zu den Almen, wo bereits die Gruppe „Wanderschuhe und Wunderstunden“ wartete. Jugendreferentin Conni Englmeier hatte mit ihrem Team und sieben Mädchen bereits einige Tage in der Nähe verbracht und war für die Sternenführung zur Gruppe hinzugestoßen.
Der ursprüngliche Plan, eine Sternenführung unter freiem Himmel abzuhalten, musste aufgrund des wolkenverhangenen Himmels und des aufziehenden schlechten Wetters geändert werden. Statt des Blicks in die Sterne gab es ein Kennenlern-Bingo, das die beiden Gruppen zusammenführte. Bei einer gemeinsamen Brotzeit, die die Wartezeit verkürzte und alle gut stärkte, erhielten alle Teilnehmenden einen leuchtenden Schmunzelstein als symbolische Eintrittskarte für das Highlight des Abends: die Kosmos-Show.
Die Show fand in der großen Kirche auf der Winklmoosalm statt und wurde von dem Physiker und Astronomen Manuel Philipp präsentiert. In seiner humorvollen, unterhaltsamen und gleichzeitig tiefgründigen Darbietung nahm Philipp das Publikum mit auf eine faszinierende Reise durch den Kosmos. Mit verblüffenden „Wow-Momenten“ des Universums zog er Parallelen zum Alltag der Menschen. Er sprach über Cäsar und Napoleon, über Schwefelverbindungen und Fernbeziehungen – Themen, die scheinbar nichts mit Astronomie zu tun haben, die er aber auf geniale Weise verband. Die 100-minütige Show begeisterte alle Anwesenden mit ihrem einzigartigen Mix aus Wissenschaft, Philosophie und Humor.
Nach der Rückfahrt, die über Altötting und Pocking führte, waren die letzten Teilnehmenden gegen 1.30 Uhr wieder zurück in Bad Griesbach. Obwohl alle müde waren, hinterließ die Nacht unter dem Sternenhimmel, wenn auch nur metaphorisch, einen bleibenden Eindruck.

