Jugend

Besonderer Kreuzweg - ein Zeichen der Gemeinschaft und Menschlichkeit

Silvia Lenger am 15.04.2025

Am Frei­tag vor Palm­sonn­tag fand in der Emma­us­kir­che in Bad Gries­bach ein ganz beson­de­rer Kreuz­weg statt, der von Schü­lern und Schü­le­rin­nen der 6. Jahr­gangs­stu­fe des Wil­helm-Diess-Gym­na­si­ums Pocking vor­be­rei­tet wor­den war und in Koope­ra­ti­on mit der Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Kir­chen­ge­mein­de Bad Gries­bach, dem Öku­me­ni­schen Zen­trum Emma­us Bad Gries­bach, dem Pfarr­ver­band Bad Gries­bach und dem Kirch­li­chen Jugend­bü­ro Pocking gefei­ert wurde.

Die­ses Pro­jekt kam auf Anre­gung der Kirch­li­chen Jugend­re­fe­ren­tin Sil­via Len­ger zustan­de, wel­che die Idee hat­te, einen Kreuz­weg nach Art von Toten­bret­tern zu gestal­ten. Mit der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung des Jugend­bü­ros Pocking konn­te dies umge­setzt wer­den. Im Kunst­un­ter­richt arbei­te­te StRin Chris­tia­ne Dorn einen Kreuz­weg mit zwölf Sta­tio­nen aus, wobei sich jeweils zwei Schü­ler der Klas­se 6b mit einer Sta­ti­on beschäf­tig­ten. Par­al­lel dazu wur­den die unter­schied­li­chen Sta­tio­nen im Reli­gi­ons­un­ter­richt unter Anlei­tung von OSt­Rin Maria Kas­bau­er inhalt­lich aufbereitet.

Die Bedeu­tung die­ses Pro­jekts, bei dem so vie­le Insti­tu­tio­nen aber auch inner­schu­lisch meh­re­re Grup­pen zusam­men­ge­ar­bei­tet haben, kam bereits in der Begrü­ßung zum Kreuz­weg durch die Kur- und Kli­nik­seel­sor­ge­rin Regi­na Roß­madl zum Aus­druck. OSt­Rin Maria Kas­bau­er führ­te anschlie­ßend aus, dass es in unse­rem Leben immer wie­der Situa­tio­nen gibt, die dem Kreuz­weg Jesu sehr ähn­lich sind. Man­ches in unse­rem Leben ist schwer zu ertra­gen, manch­mal fal­len wir und manch­mal brau­chen wir Hil­fe von ande­ren. Der Kreuz­weg wer­de des­halb auch in der 6. Jahr­gang­stu­fe im Zusam­men­hang mit dem The­ma Leid und Tod bespro­chen. StD Edgar Brückl beton­te in sei­nem Gruß­wort als Ver­tre­tung der Schul­lei­tung, dass heu­te ein beson­de­rer Anlass sei, bei dem geleb­te Gemein­schaft sicht­bar und erleb­bar wer­de. Geleb­te Schul­ge­mein­schaft, da ver­schie­de­ne Fächer mit­ein­an­der gear­bei­tet haben. (…) Leben­dig­keit, da unse­re Schü­ler dafür auch ihre Frei­zeit geop­fert haben.“ Beson­ders dank­te er an die­ser Stel­le auch Luis Stein­hu­ber, der mit viel Hin­ga­be dafür gesorgt hat­te, dass die aus­ge­stal­te­ten Holz­bret­ter sicher ste­hen konn­ten. Außer­dem sei die­ses wirk­lich tol­le Pro­jekt geleb­te Gemein­schaft zwi­schen Schu­le und Kir­che. Damit hät­ten die Schü­ler ein ein­drucks­vol­les Zei­chen für die wich­ti­gen Din­ge in der heu­ti­gen Zeit gesetzt: Zusam­men­ar­beit und Koope­ra­ti­on und damit Menschlichkeit.

Vor­ge­tra­gen wur­de der Kreuz­weg schließ­lich von den jewei­li­gen Schü­ler­paa­ren, die stolz ihre künst­le­ri­sche Aus­ge­stal­tung prä­sen­tier­ten. Unter­stützt wur­den sie dabei von Sil­via Len­ger, Regi­na Roß­madl, Pfar­rer Arne Schnüt­gen und Maria Kas­bau­er. Die musi­ka­li­sche Gestal­tung des Kreuz­wegs über­nahm Vera Lorenz, die jede Sta­ti­on mit einem pas­sen­den Lied oder Instru­men­tal­stück abschloss. 

Nach dem öku­me­ni­schen Kreuz­weg lie­ßen die Besu­cher und Besu­che­rin­nen den Abend bei einem klei­nen Umtrunk aus­klin­gen. Die­se Initia­ti­ve unter­streicht das Enga­ge­ment der betei­lig­ten Insti­tu­tio­nen für die spi­ri­tu­el­le und per­sön­li­che Ent­wick­lung jun­ger Men­schen sowie die För­de­rung der Öku­me­ne vor Ort.

Die ein­zel­nen Kreuz­weg­sta­tio­nen kön­nen in der Kar­wo­che noch in der Emma­us­kir­che Bad Gries­bach betrach­tet werden.

Geleb­te Schul­ge­mein­schaft, da ver­schie­de­ne Fächer mit­ein­an­der gear­bei­tet haben. (…) Leben­dig­keit, da unse­re Schü­ler dafür auch ihre Frei­zeit geop­fert haben.”

StD Edgar Brückl als Vertretung der Schulleitung

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Silvia
Lenger

Kirchliche Jugendreferentin

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